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Wir sind Planeten! Making Of

Ein faszinierender Blick hinter die Kulissen eines Films, der uns Menschen nicht nur als eigenständiges Wesen portraitiert, sondern als wandelndes Ökosystem: Wir sind Planeten!
Video / 9 Min. Dauer
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Unser Wissen über die Bewohner des Menschenplaneten ist noch sehr bruchstückhaft. Zum Großteil ahnen wir nicht einmal, mit welcher Art von Organismen wir es zu tun haben. „Mich hat extrem verblüfft ist, wie wenig die Wissenschaft noch weiß, wie diese Lebensgemeinschaften in uns funktionieren“, wunderte sich Regisseur Martin Mészáros im Zug der Recherchen. „Jede Mal, wenn in den letzen Jahren im größeren Stil erhoben wurde, welche Lebewesen eigentlich in bestimmten Körperregionen leben, sind haufenweise neue Arten entdeckt worden. Wahrscheinlich weiß man inzwischen über die Lebensverhältnisse am Grund des Marianengrabens mehr als darüber, was sich auf unserer Zunge oder unserem Handrücken abspielt.“

Neueste Technik im Film: Blick hinter die Kulissen

„Bis jetzt war es nicht möglich, Bakterien, Zellen und Kleinlebewesen in dieser perfekten Form zu beobachten und darzustellen. Das hat uns völlig neue Möglichkeiten gegeben, diese faszinierenden - und zum Teil kaum erforschten – Vorgänge filmisch zu erzählen“, sagt Regisseur Martin Mészáros. „Schon in zwei Dimensionen wirkt das spektakulär, aber in 3D wirft es einen richtig um!“

So wie in diesem Film haben wir uns selbst noch nie zuvor gesehen: Extreme 3D-Zeitlupenaufnahmen im Makro-Bereich eröffnen ungeahnte Einblicke in alltägliche Vorgänge, ferngesteuerte stereoskopische Mikrokameras erlauben einen völlig neue Perspektive auf den menschlichen Körper, neueste Techniken der Elektronenmikroskopie eröffnen verblüffende dreidimensionale Welten im Nanometerbereich.

„Im Vordergrund stand das Ziel, sämtliche abgebildeten Details – bis in die Größenordnung von Nanometern - dem Beschauer korrekt und authentisch zu vermitteln“, erklärt Co-Regisseur Alfred Vendl, „Dazu haben wir erstmals hochauflösende Rasterelektronenmikroskopie mit Mikrocomputertomografie und Konfokalmikroskopie mit stereoskopischer 3D-Animation kombiniert.“

In Zusammenarbeit mit Anatomen wurden die entsprechenden originalen Gewebestrukturen im Rasterelektronenmikroskop gescannt und die entsprechenden Hintergründe der jeweils handelnden Mikrotiere, Bakterien und Viren auf diese Weise authentisch konstruiert. Die Akteure selbst wurden zunächst in Zusammenarbeit mit Biologen und Medizinern gezüchtet. Danach wurden sie je nach Größe erfasst. Um das Innenleben von Kleinstlebewesen zu erforschen, gebe es – je nach Größe – zwei Möglichkeiten, so Co-Regisseur Alfred Vendl: „Mikro-Computertomografie erlaubt die Darstellung bis zu Bruchteilen von Millimetern, die Konfokalmikroskopie dringt bis in den Mikro- und Nanometerbereich vor. Bei manchen Lebwesen haben wir fast 1000 Schnitte gemacht, die dann in dreidimensionale Modelle konstruiert wurden.“ Erst danach kamen die Akteure ins Elektronenmikroskop, um ihre äußere Form präzise abzutasten. Die natürlichen Farben mussten – da die Elektronenmikroskopie nur Schwarz-Weiss-Bilder liefert – zusätzlich von den präparierten Mikrolebewesen und Gewebestrukturen mithilfe eines speziellen hochauflösenden Mikroskops abgenommen und auf die strukturierten Modelle übertragen werden.

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