ZAMANBOL, 15 JAHRE: „Mein älterer Bruder sollte die Tradition in meiner Familie fortführen und zum Adlerjäger werden. Aber er wollte nicht. Er glaubt ernsthaft, er gehöre in die Stadt. Also haben wir entschieden, dass ich es an seiner Stelle mache – und mein Vater stimmte zu. Es gibt nur wenige Mädchen, die mit Adlern jagen, und auch für mich war es zunächst nur ein Hobby. Aber je mehr ich lerne, desto mehr schätze ich dieses Erbe. Für meinen Adler empfinde ich Liebe und tiefen Respekt.“
Die Adlerjägerinnen der Mongolei
In der Mongolei werden Adler seit Jahrhunderten für die Fuchs- und Hasenjagd ausgebildet. Einst lebensnotwendig, droht diese Fertigkeit zur Folklore zu verkommen, wäre da nicht eine Handvoll junger Nomadinnen, die das archaische Waidwerk ehrfürchtig weiterführen.
Die neue Terra Mater-Ausgabe ist da!
Die neueste Ausgabe von Terra Mater hat es in sich. Spannende Geschichten aus den Bereichen Wissen, Natur, Mensch und Inspiration
Ein eingeborenes Fohlen Das Jungtier ist im Schutzgebiet zur Welt gekommen, es ist rund drei Monate alt. Seine größten Feinde sind Wölfe – und die Kälte. In der Region kann die Temperatur im Winter auf unter minus 40 Grad Celsius fallen.
Die Wiedergeburt der Przewalski-Pferde
Przewalski-Pferde wurden vor Jahrzehnten restlos ausgerottet – nur exakt 12 Exemplare überlebten in Zoos. Nun werden ihre Nachfahren systematisch gezüchtet und in der alten Heimat Mongolei ausgewildert. Langsam wächst eine neue Population heran.

Bauteil eines Quantensystems: Mit Linsen, Spiegeln, Kristallen, Lichtleitern und Messgeräten versuchen Grundlagenforscher, einzelne Photonen für die Berechnung bisher unlösbarer Rechenaufgaben zu domptieren.
Quantencomputer: Das Versprechen der Zukunft
Werden Quantencomputer unser aller Zukunft prägen? Was steckt hinter der neuartigen Technologie? Antworten aus dem Forschungslabor in Innsbruck. Nur eines ist sicher: Bis das Gerät als Weihnachtsgeschenk taugt, dauert es wohl noch Jahre.
Die extrem eingeschränkte Bewegungsfreiheit ist für die Tiere die Hölle.
Freiheit für die Elefanten
Kaum jemand versteht Elefanten so gut wie die Amerikanerin Carol Buckley: Seit über 40 Jahren arbeitet sie daran, das Leben von Dickhäutern in Gefangenschaft zu verbessern. Zurzeit ist sie in Nepal dabei, Tiere von ihren Ketten zu befreien.
Terra Mater Wald
Wir pflanzen den Wald der Zukunft. Jetzt Abo abschließen und Baumpate werden.
Flamenco Tänzerin
Flamenco – Die Hüter des Feuers
Beobachten, zuhören, nachmachen, weitergeben: Flamenco, dieses Gespinst aus Musik und Gesang, Tanz und Tradition, vererbt sich unzerreißbar von Generation zu Generation.

Kletterprofi Basti Hofmann seilt sich in den Krater des Benbow ab. Drei bis zu 150 Meter hohe Steilwände sind bis zum Ziel, dem Lavasee, zu überwinden. Gutes Wetter ist dafür Voraussetzung: Wenn eine Wolke den Krater verschließt, wird die Gaskonzentration im Inneren zu hoch.
Vulkanbesteigung am Rande des Wahnsinns
Der Vulkankomplex auf der Südseeinsel Ambrym ist einer der wenigen Orte der Erde mit einem aktiven Lavasee. Einem Team um den französischen Vulkanologen Thomas Boyer ist es erstmals gelungen, sich bis zu seinen Ufern 350 Meter tief im Krater abzuseilen.
Goldmünze der Münze Österreich
Mitspielen und reines Gold Gewinnen
Zum 10 jährigen Jubiläum der Terra Mater Factual Studios eine von 10 Wiener Philhamoniker in Gold gewinnen.
Sir Martin Hairer, 45. Der Österreicher wurde von seiner zweiten Heimat Großbritannien ob seiner mathematischen Meriten geadelt. Einer seiner Studenten beschrieb ihn einst so: „Jeder weiß, dass er brillant ist. Aber jeder findet das auch ein wenig unheimlich.“
Im Gespräch mit Mathematiker Sir Martin Hairer
Willkommen im Universum der Zahlen und des Zufalls: Der Mathematiker Sir Martin Hairer spricht im Interview mit Terra Mater über die Schönheit von Formeln, logisches Denken und darüber, dass künstliche Intelligenz seinen Job nie machen kann. Und definiert seinen inneren Antrieb so: „Mathematiker wollen vor allem die Welt verstehen.“
Ein Stück vom Strand, anno 2020 Diese Probe stammt aus der Badebucht von Banyuls-sur-Mer, einer Kleinstadt in Südfrankreich. Die Biologin Anne-Leïla Meistertzheim hat ganz in der Nähe ihr Labor. Auch deshalb will sie wissen, wie wir das Plastik wieder loswerden können.
Die Plastikfresser: Müll im Ozean
Plastik vermüllt die Weltmeere. In Südfrankreich untersuchen eine Forscherin und ihr Team, wie das Ökosystem auf diese Belastung reagiert. Dabei hat sie Kleinstlebewesen gefunden, die Hoffnung wecken: Die Keime fressen den Abfall einfach auf.

Luis Soriano bringt Bildung in die entlegenen Dörfer Kolumbiens. Geldsorgen, Paramilitärs, selbst ein schwerer Unfall können ihn und seine Mission nicht stoppen.
Biblioburro: Wenn die Bildung mit dem Esel kommt
Ein Mann und eine Idee: zwei Esel und zwei Kisten Bücher. Luis Soriano bringt Bildung in die entlegenen Dörfer Kolumbiens. Geldsorgen, Paramilitärs, selbst ein schwerer Unfall können ihn und seine Mission nicht stoppen.
Pompeji Wandbild
Pompeji: Der zweite Blick in die Vergangenheit
Vor fast 2.000 Jahren begrub ein Vulkanausbruch die antike Stadt Pompeji – und konservierte sie für Jahrhunderte. Dann setzten Gier, Nachlässigkeit und Ignoranz den Ruinen zu. Erst jetzt erkunden Forscher das antike Menschheitserbe mit angemessener Sorgfalt.
Der größte Flohmarkt Ägyptens steht auf einem Friedhof
Der Basar der letzten Hoffnung
Seit 50 Jahren strömen tausende Menschen zum Freitagsmarkt im Friedhofsviertel von Kairo. Doch der Souk el-Goma hat nichts von der Romantik eines orientalischen Basars. Er gilt als Schrottplatz, Müllhalde und Umschlagsort für Diebesgut.
Auch wenn Yaks im Allgemeinen unnahbar sind: Dieses kleine Kälbchen wirkt durchaus zutraulich.
Himalaya: Für einen Becher Yak-Blut
Yaks sind die wichtigsten Nutztiere im Himalaya. Sie versorgen die Menschen mit Milch, Fleisch, Wolle und kultureller Identität. In einem Hochtal Nepals, in Mustang, haben findige Hirten eine etwas skurrile Methode gefunden, um von den Tieren zu profitieren: Sie verkaufen Yak-Blut im Becher.