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Trakehner - Des Königs letzte Pferde

Die Trakehner, einst auf Wunsch von König Friedrich Wilhelm I. als Kavalleriepferde gezüchtet, sind die wohl älteste deutsche Reitpferderasse. Die Aristokraten unter den Pferden stehen im Mittelpunkt dieser emotionalen Filmdokumentation.
Text: Robert Sperl, Fotos: TMFS Video / 50 Min. Dauer
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Terra Mater: „Trakehner - Des Königs letzte Pferde“

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Die Geschichte der Trakehner begann im 17. Jahrhundert in Ostpreußen. Auf Wunsch von König Friedrich Wilhelm I wurden erstmals wendige, bewegliche Pferde für die Reiter der Kavallerie gezüchtet. Es entstand eine neue Rasse, die bald zum Inbegriff des deutschen Reitpferdes und zum Vorbild für Züchter in aller Welt wurde.  Die Trakehner sind damit wohl die älteste deutsche Reitpferderasse.

Das Gestüt, in dem ab 1632 schwere Bauerngäule in wendige Militärpferde verwandelt wurden, hieß Trakehnen; damals lag es in Ostpreußen, heute ist es ein kleines Dorf in der russischen Enklave Kaliningrad. 1945 überrollten sowjetische Truppen Ostpreußen, hunderttausende Menschen flohen in einem bitterkalten Winter Richtung Westen. Meist waren es Trakehner, die die Menschen trugen und die Wagen in sichere Gefilde zogen.

Auf Spurensuche im alten Trakehnen

Nach dem Krieg begannen einige Pioniere, die wenigen und in alle Winde verstreuten Trakehner zu sammeln und neu mit der Zucht zu beginnen. Das war und ist harte Arbeit, denn diese Rasse wurde von Anbeginn rein gezüchtet: Es darf also nur englisches und arabische Vollblut zugeführt werden.

Trakehner und ihre Besitzer, Züchter und Reiter sind ein Klan – traditionsbewusst, trotzig, intelligent.

Nicht nur wegen ihrer Herkunft gelten Trakehner als Aristokraten unter den Reit- und Sportpferden. Trakehner und ihre Besitzer, Züchter und Reiter sind ein Klan, traditionsbewusst, trotzig, intelligent.

Natürlich stehen Aufnahmen der Pferde im Mittelpunkt dieser Produktion der Terra Mater Factual Studios; aber es kommen auch Veronika von Schöning und Hans-Werner Paul zu Wort, die beide im alten Ostpreußen geboren wurden und 1945 als Kinder in den Westen flohen. Beide wurden zu Züchter-Pionieren der ersten Stunde. Mit ihnen und ihren Erinnerungen unternimmt der Film eine Reise in die dramatische Vergangenheit der Trakehner und geht auch auf Spurensuche im alten Trakehnen. Dort sind noch einige Stallungen zu sehen, im alten Verwaltungsgebäude ist heute eine Schule untergebracht.

Die Terra Mater Factual Studios besuchen auch das russische Gestüt Kirow, das nach 1945 über 10.000 Trakehner und damit das Erbe der ostpreußischen Züchter übernommen hat. Der Zuschauer ist auch bei einem Vielseitigkeitsrennen mit dabei, einer sportlichen Domäne der Trakehner, und entdeckt am Beispiel der schönsten und modernsten Gestüte Europas, wie viel Aufwand dahinter steckt, ein modernes Reitpferd wie den Trakehner zu züchten und auszubilden. Schließlich sieht man, was für einen Trakehner-Züchter letztlich wirklich zählt: die Geburt eines gesunden Fohlens.

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