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Pandas hautnah!

Der Große Panda gilt als Top-Star und charmanter Botschafter Chinas. Zoos auf der ganzen Welt sind seine Bühne, die Qinling-Berge im Herzen Chinas seine wahre Heimat - hier zeigt sich der Große Panda hautnah von seiner unbekannten wilden Seite.
Video / 52 Min. Dauer
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Seit 2003 wurden neun Große Pandas aus dem Wolong Panda Zentrum in die Bambuswälder der Qinling-Berge entlassen. Jedes dieser Tiere gilt als Pionier eines innovativen Wiederansiedlungs-Programms: Pandas, im Zucht- und Forschungszentrum Wolong geboren, aber unter natürlichen Bedingungen und ohne engen Kontakt zum Menschen aufgewachsen, sollen die kleine Population der wildlebenden Pandas in den Qinling-Bergen auf Dauer stärken. Ein Team aus Wissenschaftlern und Tierfilmern begleitet über drei Jahre einen "halbwilden" Panda von der Geburt bis zur Heimkehr in seinen ursprünglichen Lebensraum. Die Mühen der Expedition in die Wildnis der Bambuswälder wurden mit noch nie gefilmtem Verhalten von wildlebenden Pandas belohnt.

Der Panda gilt als bedrohte Art. Da die Fortpflanzung auf natürlichem Weg bei Pandas in Gefangenschaft nur selten von Erfolg gekrönt ist, kommt bei der Zucht meist die künstliche Befruchtung zur Anwendung. Die Geburt eines Pandas ist für die Wissenschaftler und Tierpfleger des Wolong Forschungszentrums jedesmal ein großes Ereignis. Die Babys verbleiben nur einige Wochen lang bei ihren Müttern, danach wird der Nachwuchs gemeinsam in einer Art „Panda-Kindergarten“ großgezogen.

Doch an einige neugeborene Pandas sind ganz besondere Erwartungen geknüpft. Diese Winzlinge wachsen an der Seite ihrer Mütter in Gehegen auf, die der Wildnis der Qinling-Berge entsprechen. Pandabären sind Einzelgänger und legen auf ihren Streifzügen gewaltige Distanzen zurück. Im Gegensatz zu anderen Bärenarten halten Pandas keinen Winterschlaf. Ihre Hauptnahrung ist immergrüner Bambus, der in der Winterzeit üppiger in den Tälern gedeiht.

Alle Hoffnung ruht am Pandajungen

Im März ziehen die Pandas aus den Tallagen wieder die Berge hinauf – immer auf der Suche nach einem Partner. Was bei einer Bergwelt, die sich über viele Tausende Quadratkilometer erstreckt, und einer Panda-Population, die kaum 2000 Tiere zählt, ein schwieriges Unterfangen ist. Die Weibchen sind noch dazu nur an wenige Tagen im Jahr fruchtbar. Nimmt ein Panda die Witterung eines paarungsbereiten Weibchens auf, dann verfolgt er sie wochenlang. Trifft er dabei auf männliche Rivalen, sind Kämpfe unausweichlich. Doch die Entscheidung welches Männchen zum Zug kommt, liegt allein bei der Bärin.

Der junge Panda auf den die Wolong-Forscher all ihre Hoffnung für ihr Auswilderungsprojekt setzen, wächst unter der Fürsorge seiner Mutter zu einem stattlichen Halbstarken heran. Bambus pflücken, zu einer Rolle drehen und verspeisen, das Revier ordentlich markieren, auf Bäume klettern – all das will für die Wildnis gelernt sein. Der mittlerweile Dreijährige macht gute Fortschritte. Kuscheln und Herumtollen mit Mama sind aber noch immer angesagt. Doch schon bald wird der Halbstarke auf sich allein gestellt sein – der Tag seiner Auswilderung ist nah.

Bei ihrer letzten Expedition auf den Spuren wildlebender Pandas entdecken Jacky Poon und sein Team im Geäst einer Baumkrone ein wenige Monate altes Panda-Baby, das auf die Rückkehr seiner Mutter wartet. Sein Verhalten mit der Kamera hautnah einzufangen ist ein besonderes Ereignis, da selbst die erfahrendsten Ranger in dieser Wildnis kaum je ein wildes Panda-Kind zu Gesicht bekommen haben.

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