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Bienen – Eine Welt im Wandel

Der Mensch braucht die Bienen – und zeigt doch wenig Verständnis für die Insekten und ihre Umwelt. Dieser Dokumentarfilm taucht tief in dieses Bienendilemma ein und stellen verschiedene Forschungsansätze und mögliche Lösungen vor.
Text: Robert Sperl, Fotos: TMFS Video / 50 Min. Dauer
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Terra Mater: „Bienen – Eine Welt im Wandel“

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Ein Drittel dessen, was wir essen, wird von Bienen bestäubt - und zwar mehr oder weniger von einer einzigen Bienenart: der westlichen Honigbiene. Dieses kleine Insekt, seit Jahrhunderten ein treuer Begleiter bei der Erzeugung unserer Nutzpflanzen, scheint überfordert zu sein. Weltweit haben die Bienenpopulationen in den letzten Jahrzehnten dramatische Verluste erlitten. Die exakten Gründe für dieses mysteriöse Bienensterben sind unklar, aber Experten sind sich einig: Die Varroamilbe gehört zu den Hauptverdächtigen . Diese parasitären Insekten sind darauf spezialisiert, das Blut von Bienen und Bienenlarven zu saugen, und sie zerstören damit zahllose Bienenvölker.

Die Frage ist: Wer wird in Zukunft unsere Nutzpflanzen bestäuben? Die Forscher verfolgen zwei Wege, um eine Antwort auf diese Frage zu finden.

Ein Weg aus der Bestäubungskrise könnte darin bestehen, die tödliche Varroa-Milbe zu besiegen. Killerbienen, die aus der Inzucht zwischen europäischen Honigbienen und afrikanischen Bienen hervorgegangen sind, haben eine beeindruckende Abwehr gegen die Milbe entwickelt. Vielleicht sind Killerbienen also unsere beste Chance, das Bienensterben zu verhindern - allerdings sind sie auch sehr gefährlich für Menschen und andere Bienen gleichermaßen.

Aber es gibt auch eine reiche und vielfältige Palette an einheimischen Bienen auf der ganzen Welt, von denen die meisten bis heute ignoriert wurden. Tausende von Solitär- und Wildbienenarten, die der Wissenschaft kaum bekannt sind, könnten unsere zukünftigen Bestäuber sein. Einige von ihnen bestäuben allerdings nur eine bestimmte Pflanze - die Kürbisbiene beispielsweise lebt in einer fast poetischen Symbiose nur mit und von der Kürbispflanze. Aber andere könnten die Nachfolge antreten: Hummeln bestäuben mit ihrer speziellen Technik Blüten, die für andere Bienenarten zu schmal sind, um in sie hineinzukriechen. Sie kümmern sich sogar um Sonnenblumen, auch wenn das der Gesundheit des Hummelnachwuchses nicht immer zusagt.

Es ist an der Zeit, sich alle Bienen genau anzusehen und die Biologie der einzelnen Arten zu verstehen: Dieser Film schließt sich Forschern auf drei Kontinenten an und entdeckt die Schönheit eines unbekannten Universums des Insektenlebens.

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