Der Fluss, der noch fließen darf

Die Vjosa in Albanien ist einer der letzten frei fließenden Gewässer in Europa. Nun sollen Staustufen das Naturjuwel zerstören. Wir sind dem Fluss von der Quelle bis zur Mündung gefolgt. Und wissen jetzt, warum sich viele Albaner die Krafwerke ablehnen.
Fotos: Philipp Horak / 1 Min. Lesezeit

Der Fotograf Philipp Horak und der Autor Andrzej Rybak machten sich einen Sport daraus, die Vjosa im Schlauchboot zu erkunden. Auf diese Weise, so die Idee, würden sie dem Fluss näher kommen, als mit jedem anderen Fortbewegungsmittel. Doch schon bald bemerkten sie: Vom Boot aus konnten sie zwar richtig in die Materie eintauchen. Aber inmitten des Stromes verpassten sie all die Geschichten, die ihnen die Menschen am Ufer erzählen könnten. Also bewegten sie sich bald wieder konventionell am Ufer entlang. Und kamen dabei mit Bauern und Hirten, Fischern und Bürgermeistern ins Gespräch. Das Thema der Gespräche war dabei stets die Zukunft des Flusses. Noch ist das beinahe unberührte Gewässer ein einzigartiger Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere, noch formt es mit seinen Überschwemmungen einen lebendigen Lebensraum im Wasser und an den Ufern.

Doch das Idyll ist bedroht: Internationale Konsortien wollen Staumauern in den Fluss setzen und Strom erzeugen. Der könnte der Volkswirtschaft Albaniens helfen. Doch das Naturjuwel wäre für immer verloren. Rybak und Horak lassen die Anrainer ausführlich zu Wort kommen und erzählen von einem entlegenen Landstrich, in dem die Menschen überraschend moderne Visionen für ein nachhaltiges Nebeneinander von Ökonomie und Ökologie entwickelt haben.

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