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Die Erdbeben-Jäger

2016 gab es in Italien eine Art Erdbeben-Sturm, fast 300 Menschen kamen ums Leben. Lassen sich Beben in Zukunft vielleicht sogar zuverlässig vorhersagen?
Video / 50 Min. Dauer
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Im Sommer und Herbst 2016 erschütterte eine ungewöhnliche Reihe von extremen seismischen Ereignissen in den Apenninen in der Zentralregion Italiens. Die Städte Amatrice und Norcia sowie mehrere Orte in der Umgebung wurden großräumig zerstört, fast 300 Menschen kamen ums Leben, die Zerstörungen werden noch auf Jahre hinaus sichtbar bleiben. 

Doch die Erdbebenserie bot auch einen unerwarteten Impuls für die Wissenschaft. Nach der Zerstörung Amatrices überzogen italienische und britische Seismologen die Region mit einem dichten Netz von Erdbebensensoren. Als wenige Wochen später die Erde erneut bebte, lieferte das Messdaten sie mit einer bisher undenkbaren Dichte und Genauigkeit: Man konnte erstmals Erdstöße aus nächster Nähe vermessen.

1000 Jahre Erdbeben

Italien hat eine lange Geschichte des Lebens mit Erdbeben. Die Aufzeichnungen gehen 1000 Jahre zurück. Außerdem haben die Geologen die Verwerfungen in den Bergen des Apennin seit Jahrzehnten genauestens unter Beobachtung. Italien ist einer der am besten dokumentierten geologischen Aktivzonen der Welt. Doch um ihre Modelle zu testen, müssten die Seismologen ein Erdbeben vermessen während es stattfindet - und nicht erst die Nachbeben im Nachklang einer großen Katastrophe. Und dazu ergab sich im Jahr 2016 erstmals die Gelegenheit. Auch wenn es die Forscher zunächst gar nicht wussten …

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