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Gerettet: So gelang der Artenschutz beim Großen Panda

Einst bewohnten Riesenpandas praktisch alle Waldgebiete zwischen Peking und Vietnam, doch die Menschen zerstörten ihre Lebensräume und trieben sie zunehmend in die Berge. Was half?
Text: Kurt de Swaaf, Fotos: Mauritius Images / 1 Min. Lesezeit
Terra Mater, Große Panda, Tier, Wissen, Tierwissen, Bambus Foto: Mauritius Images
Der Große Panda hat es sich in luftiger Höhe mitten im Bambus gemütlich gemacht.
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Und jetzt wurde die Ernährung zum Problem. Pandas fressen fast ausschließlich Bambus. Der ist normalerweise reichlich vorhanden, wenn aber die Pflanzen blühen, sterben sie großflächig ab. Je nach Bambusart geschieht das alle 15 bis 100 Jahre. Die Pandas müssen dann abwandern, sonst droht ihnen der Hungertod.

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Der Waldschwund engte den Bewegungsraum der Tiere gefährlich ein, Wilderei forderte zusätzlichen Tribut. Als 1988 nur noch gut 1.200 Exemplare gezählt wurden, machte die chinesische Regierung Ernst. Strenge Schutzmaßnahmen und ein anfangs nur stockend verlaufendes Nachzuchtprogramm ließen die Populationen wieder anwachsen.

Im Juli 2021 beschloss Peking, dass die Art nun nicht länger gefährdet sei. Experten fordern eine bessere Vernetzung der Schutzgebiete, um Inzucht in isolierten Populationen zu vermeiden.

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Von oben hat der Große Panda immer alles gut im Blick.

Großer Panda – Ailuropoda melanoleuca

Zahl der Individuen

mehr als 1.800 in freier Wildbahn, 633 in Gefangenschaft

Verbreitungsgebiet

Bergwälder Chinas

Erfolgreicher Artenschutz gelang auch bei diesen Tieren:

  • Iberischer Luchs – Lynx pardinus

  • Blaue Leguan – Cyclura lewisi

  • Arabische Oryx-Antilope – Oryx leucoryx

  • Kakapo – Strigops habroptila

  • Amerikanischer Alligator – Alligator mississippiensis

  • Europäischer Wolf – Canis lupus

  • Rodrigues-Flughund – Pteropus rodricensis

  • Panzernashorn – Rhinoceros unicornis

  • Kalifornischer Kondor – Gymnogyps californianus

  • Buckelwal – Megaptera novaeangliae

  • Wisent– Bison bonasus

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