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Die besten Wildlife-Fotografien des Jahres 2022

Auch heuer wurden wieder die besten Naturfotografien des Jahres 2022 im Natural History Museum in London prämiert – wir zeigen euch eine Auswahl an faszinierenden Bildern!
Text: Redaktion / 2 Min. Lesezeit
© José Juan Hernández Martinez, Wildlife Photographer of the Year Foto: © José Juan Hernández Martinez, Wildlife Photographer of the Year
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In insgesamt 16 Kategorien wurden jeweils Sieger gekürt und weiteren Finalisten eine Ehrung ihrer Bilder zu teil. Insgesamt wurden fast 39.000 Fotografien aus mehr als 90 Ländern eingereicht. Hier einige der faszinierendsten Fotos.

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Wildlife Photographer of the Year: Auswahl an Gewinnerfotos

Besonders freut uns bei Terra Mater, dass als „Naturfotografin des Jahres“ 2022 die US-Amerikanerin Katherine Aigner gekürt wurde. Ihre faszinierende Geschichte über die Migration der Monarchfalter war im Terra Mater Magazin Sommer 2022 abgedruckt. Wir gratulieren!

© Karine Aigner (1), Wildlife Photographer of the Year Foto: © Karine Aigner, Wildlife Photographer of the Year
Das Große Summen

„Das große Summen“ zeigt eine summende Kugel aus Kaktusbienen, die in der Nähe einer Ranch in Texas über den heißen Sand wirbelt. Bis auf eine sind alle Bienen männlich, und sie haben nur ein Ziel: sich mit dem einzigen Weibchen im Zentrum der Kugel zu paaren. Es ist Mai, und die männlichen Bienen sind aus ihrer Geburtserdhöhle ausgeschwärmt, um nach Weibchen Ausschau zu halten. Sobald eine weibliche Biene aus ihrer Höhle auftaucht, stürzt sich ein Männchen auf sie, und weitere Männchen ballen sich um sie herum. Meist sind die größeren Männchen die erfolgreichsten, allerdings sind im Gedränge Verletzungen nicht ausgeschlossen. Nach der Paarung ernährt sich das Weibchen hauptsächlich von Kakteenpollen und -nektar, dann wartet es bis zum nächsten Frühjahr. Sobald die Feigenkakteen und andere Opuntien erneut blühen, versammeln sich die verpaarten Weibchen in einem flachen, sandigen Gebiet und beginnen mit dem Graben der Höhlen. Karine wurde durch die vulkanähnlichen Türmchen über den einzelnen Höhlen auf die Nestansammlung aufmerksam. Jedes Weibchen gräbt einen mit einem solchen Türmchen bekrönten senkrechten Haupttunnel, an den sich mehrere Nebengänge mit jeweils zwei oder drei Kammern anschließen. In jede Kammer legt die Biene ein Ei und stattet es mit Pollen- sowie Nektarvorräten aus. Dann versiegelt sie die Höhle mit dem Sand des Türmchens – und stirbt wenig später. Ein paar Wochen danach schlüpft die neue Kaktusbienengeneration, die Männchen machen den Anfang. Obwohl Kaktusbienen Einzelgänger sind, finden sich auf Flächen in der Größe mehrerer Tennisplätze häufig Hunderte oder sogar Tausende Nester. Wie die meisten anderen Bienenarten sind auch Kaktusbienen vom Verlust des Lebensraums, von Pestiziden und vom Klimawandel bedroht, auch verschiedene Landwirtschaftsmethoden erschweren das Nisten zunehmend. Mit einem speziellen Makroobjektiv fing Karine das Paarungsgedränge auf Augenhöhe ein, die schwirrenden Flügel herannahender Männchen tragen zur Dramatik der Situation noch bei.

Das Buch zum Thema

Alle Fotos mit ausführlichen Beschreibungen wurden auch im Buch "Wildlife Fotografien des Jahres. Portfolio 32", erschienen bei Knesebeck, veröffentlicht. Der Band umfasst die 100 besten Fotos aus Einsendungen aus 93 Ländern.

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