Pamir: Hochzeit im Hochland

Im asiatischen Pamir-Gebirge feiert ein junges Paar seine farbenfrohe Hochzeit. Auch die Fotografin Priska Seisenbacher war als Gast eingeladen – und erlebte ein verblüffendes Ritual.
Text: Priska Seisenbacher, Fotos: Priska Seisenbacher / 1 Min. Lesezeit
Hochzeit Pamir
Foto: Priska Seisenbacher

16 Jahre – das gilt in der Heimat von Bakhtigul, die wir am Foto oberhalb sehen, als ein guter Zeitpunkt zum Heiraten. Noch trägt die junge Frau einen roten Schleier mit weißen Tupfen, das Zeichen dafür, dass sie noch unverheiratet ist. Nach der Hochzeit wird ein weißer Schleier ihren Kopf zieren. Arrangiert haben die Hochzeit die Eltern und Schwiegereltern – die Brautleute selbst waren nicht in die Entscheidung eingebunden.

Die Jurtensiedlung Arqunuk, wo diese Geschichte spielt, liegt auf über 4.000 Höhenmetern im afghanischen Teil des Pamirs – die rund 60 Dorfbewohner aber sind Kirgisen.
Priska Seisenbacher, Autorin und Fotografin

Unsere Fotografin vor Ort

Priska Seisenbacher reist gerne dorthin, wo es keine Straßen gibt. Etwa in den Iran. Oder eben auch in das zentralasiatische Pamir-Gebirge. Dort war sie meist auf dem Pferd unterwegs – und über weite Strecken allein. Das erscheint riskant, eröffnet Seisenbacher jedoch besondere Zugänge: „In den Kreis all dieser Frauen vor Ort so innig aufgenommen zu werden – das war keine Selbstverständlichkeit, das war ein Geschenk. Ein Geschenk an eine Alleinreisende.“

Terra Mater Magazin 02-2021 Cover
Terra Mater Magazin April/Mai/Juni 2021

Hochzeit im Hochland

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