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Dresden Elbland: Gärten, Schlösser und Parks entdecken

Die Region Dresden Elbland hat den Baumeistern und Landschaftsplanern der Vergangenheit viel zu verdanken. Sie haben nicht nur bauliche Schmuckstücke hinterlassen, sondern auch vorgezeigt, wie sich Architektur und Natur perfekt vereinen lassen.
2 Min. Lesezeit
Jagdschloss, Dresden, Moritzburg Foto: Arvid Müller
Das ehemalige Jagdschloss Moritzburg fällt vor allem durch das perfekte Miteinander von Architektur und Landschaftsgestaltung auf.

Die perfekte Symbiose aus Natur und Architektur 

Mit ihren Schlössern, Burgen, weitläufigen Parkanlagen und beschaulichen Gärten eifern die Städte Meißen, Dresden, Torgau und Nossen noch heute um die Wette. Die Schönheit der Natur steht in den Park- und Gartenanlagen von Pillnitz, Großsedlitz und Zabeltitz im Mittelpunkt und die botanischen Gärten und Sammlungen in Dresden, Tharandt und im Landschloss Zuschendorf. Sie alle zeigen auf, welchen Stellenwert die Natur schon damals hatte.

Bequem anreisen und mit allen Sinnen erleben

Beim Anblick einer solchen Pracht kann man leicht vergessen, wie beschwerlich das Leben anno dazumal war – das Reisen eingeschlossen. Fürstlich und bequem anreisen mit Flugzeug, Bahn oder Auto ist heute für jedermann möglich und die Schlösser und Burgen bereiten den Besucherinnen und Besuchern einen gebührenden Empfang. Trotzdem schreit so mancher Ort in Dresden Elbland förmlich danach, zu Fuß erkundet und mit allen Sinnen erlebt zu werden.

Radebeuler Berge, Dresden Foto: Erik Gross
Das sonnenverwöhnte Terrain der Radebeuler Berge wird für den Anbau ganz besonders feiner Weine genützt.

Weinwandern zum Schloss Moritzburg

Der Sächsische Weinwanderweg bietet diesen Genuss des schrittweisen Erlebens. Er führt auf 90 Kilometern in sechs Tagesetappen von Pirna bis Diesbar-Seusslitz und verbindet die Perlen des Dresdner Umlandes entlang der Elbe miteinander. Die Abwechslung könnte nicht größer sein: Von Weinbergen mit Weingütern und Weinkellern geht es ins barocke und moderne Dresden. Nur einen Abstecher vom Weg entfernt liegt das Schloss Moritzburg. Das barocke Jagdschloss bildet den Mittelpunkt einer Teich- und Waldlandschaft. Sein Ursprung liegt im Jahr 1542, als Herzog Moritz hier sein Jagddomizil errichten ließ. August der Starke baute es ab 1723 um und gab ihm die heutige Barockoptik.

Sächsische Weinwanderweg, Weinwanderweg, Dresden Foto: Erik Gross
Der Sächsische Weinwanderweg führt entlang der Elbe und in sechs Tagesetappen zu den schönsten Weinbergen und Aussichtspunkten.

Die Wegsamkeit des Tharandter Waldes

Gartenfreunde und Hobbybotaniker sollten unbedingt auch den Besuch von Tharandt einplanen. Die kleine Stadt liegt unweit von Dresden, Meißen und Freiberg und hat ihren forstwissenschaftlichen Weltruf Heinrich Cotta zu verdanken, der 1811 den Forstbotanischen Garten in Tharandt anlegte. Der Tharandter Wald war einst ein kurfürstliches, später königliches Forst- und Jagdrevier, heute ist er ein Landschaftsschutzgebiet, das mit gut ausgeschilderten Wander-, Rad- und Reitwegen zu aktiver Erholung einlädt. Mit ausgebildeten Gästeführern kann man kulturhistorische Kleinode und versteckte Naturschätze entdecken. Sogar ein Stück des Sächsischen Jakobsweges sowie des Heiligen Weges kann man hier gehen. Ein Naturerlebnis, das reiner Balsam für die Seele sein soll.

Tharandter Wald, Wald, Dresden, Geopark Foto: Richard Zschech
Der Tharandter Wald ist ein Geopark nationaler Bedeutung. Hier kann man auf engstem Raum geologische Aufschlüsse von Gesteinen aller Erdzeitalter antreffen. 

Ein Fleckchen zum Genießen entdecken

Weitere Informationen unter dresden-elbland.de/de/ sowie germany.travel/embrace