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Reif für die Inseln am Polarkreis

Bei minus 23 Grad verfällt Surfer und Fotograf Chris Burkard dem rauen Charme der nordnorwegischen Lofoten und dem Eiswasser-Surfen. Das war nicht immer so: Davor fotografierte er Surfer an den sonnigen Traumstränden dieser Welt.



#lifechangingplaces


Snowsurfer

Was den Kalifornier, der bereits zahlreiche Bildbände veröffentlichte und dessen Fotos die Cover der größten Magazine zierten, zu dieser radikalen Veränderung bewogen hat? Eines Tages spürte er, dass selbst die schönste Kulisse irgendwann monoton wird. Überfüllte Strände und riesige Hotels – Chris Burkard fehlte das echte Abenteuer. Und er ahnte, dass ihm das auf sonnigen Touristenstränden ewig verborgen bleiben wird.



"Ich wollte das nicht mehr. Also suchte ich nach Abenteuern an abgelegeneren Orten. So kam ich auf die Lofoten"


Lofoten

Chris wollte etwas anderes. Auf der Suche nach Plätzen, die ihm neue Erfahrungen eröffnen sollten, entdeckte er die Lofoten. Was er damals noch nicht wusste: Die Inselgruppe aus 80 Inseln, 100 bis 200 Kilometer nördlich des Polarkreises im Nordatlantik vor Norwegen, sollte bald sein Leben verändern. Zur Zeit der Mitternachtssonne ist auf den Lofoten Hauptsaison. Aber auch dann sind sie weit davon entfernt, ein Massentourismusziel zu sein. Die Inselhauptstadt Svolvær mit ihren 4.200 Einwohnern sowie die Fischerdörfer Henningsvær, Nusfjord, Reine und Hamnøya sind viel besuchte Plätze. Doch nur einige Kilometer weiter herrscht Ruhe – aber nur, was die Begegnungen mit Menschen betrifft, denn die Natur zeigt sich hier von ihrer wildesten und unberührten Seite. Mit majestätischen Klippen, tiefen Fjorden und dem ungezähmten Strom des Nordmeers bieten die „Inseln der Götter“ alles, was Abenteurer sich wünschen. Chris Burkard reiste auf die Lofoten, um dort an einem der kältesten Strände der Erde zu fotografieren. Bei Minusgraden und eiskaltem Wind stürzte er sich in die Fluten. Nach nur wenigen Minuten spürte er kaum noch seine Finger, aber dafür das pure Glück.



Es war, als hätte ich eine neue Welt entdeckt, die andere einfach übersehen hatten.


Chris Burkard

Als Chris aus dem Wasser stieg, war für ihn nichts mehr wie vorher. Er wusste, das war genau das, wonach er gesucht hatte. Das Erlebnis von der wilden Küste Norwegens weckte in ihm eine neue Leidenschaft. Von nun an sucht Chris Burkard die Kälte wie kein Zweiter und spürt die eisigsten Brandungen der Welt auf. Um an die entlegenen Buchten zu kommen, ist Chris jedes Mittel recht: Er wandert kilometerweit durch Schneestürme und steigt in ausrangierte Militärhubschrauber, die ihn ans Ziel bringen. Auf seinem Trip auf die Lofoten hat er gelernt: Was immer er im Leben gesucht hat, er hat es nur gefunden, weil er bereit war, neue Wege zu gehen – und auch ein bisschen dafür zu leiden.



Nach einer Sinnkrise fand Chris Burkard die Erleuchtung auf den Lofoten


Lagerfeuer

Chris Burkards Reise war, wie er sagt, die vielleicht beste Entscheidung seines Lebens. Jedenfalls hat sie alles verändert. Mit bewegenden Geschichten wie dieser inspiriert die Lufthansa unter dem Motto „LifeChangingPlaces“ Menschen, zu neuen Ufern auf- beziehungsweise auszubrechen. Denn: Wollen wir das nicht irgendwann alle?

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#LifeChangingPlaces | lh.com/places



Die Lofoten, eine 190 km lange Inselkette zwischen dem 67. und 68. nördlichen Breitengrad, gehören zur nordnorwegischen Provinz Nordland. Die rund 80 Inseln werden von der 4.200-Einwohner- Stadt Svolvær aus verwaltet.


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